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Forschung für die Schule

Donnerstag, 03.11.2016

Wissenschaft und Praxis trafen sich beim Tag der Fachdidaktik an der Uni Graz

Im Projekt PädagogInnenbildung NEU hat die Karl-Franzens-Universität Graz starke Impulse gesetzt. In Kooperation mit den Pädagogischen Hochschulen wird auch weiterhin auf mehreren Ebenen intensiv an der Professionalisierung der Ausbildung von LehrerInnen gearbeitet. Eine zentrale Rolle kommt der Uni Graz dabei in der Forschung zu. Hier sind WissenschafterInnen verschiedener Disziplinen VorreiterInnen auf ihrem Gebiet. „Eine besondere Stärke ist die große Forschungsbandbreite, wobei gleichzeitig auch gemeinschaftlich an zentralen Fragestellungen gearbeitet wird“, unterstreicht Vizerektor Martin Polaschek. Gebündelt werden die Forschungsergebnisse unter anderem im Forschungsnetzwerk Fachdidaktik.

Am 18. Oktober 2016 luden das Praxis Netzwerk Fachdidaktik und das Zentrum für PädagogInnenbildung an der Universität Graz in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark zum 2. Tag der Fachdidaktik. Ziel der Veranstaltung in der Aula der Karl-Franzens-Universität Graz war der Austausch von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis zum Thema „Unterrichtsqualität und Professionalisierung von LehrerInnen in der PädagogInnenbildung NEU“.

Vizerektor Martin Polaschek begrüßte die Teilnehmenden und strich dabei vor allem die große Bedeutung der aktuellen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet für die kommenden Generationen hervor.

Für den Hauptvortrag konnte Dr. Andreas Helmke, Professor für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Universität Koblenz-Landau, gewonnen werden. Er zählt zu den renommiertesten Unterrichtsforschern auf dem Gebiet der LehrerInnen-Professionalisierung und zum lernwirksamen Unterricht. Anschließend widmeten sich die TeilnehmerInnen in Workshops aktuellen Themen, darunter Sprache und Literalität, Inklusive Pädagogik, Medien und Digitale Kommunikation sowie Global Citizenship Education.

Ausgezeichnete JungforscherInnen
Die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in allen Bereichen des Lehramts ist der Uni Graz ein großes Anliegen. So wurden 2013 das österreichweit erste Doktoratsstudium für Fachdidaktik und das im deutschsprachigen Raum einzigartige Habilitationsforum für Fachdidaktik und Unterrichtsforschung eingerichtet.

Die besten fachdidaktischen Diplom-/Masterarbeiten und Dissertationen zeichnet die Uni Graz jedes Jahr mit dem Viktor-Obendrauf-Preis aus. Aus 15 eingereichten Diplomarbeiten wählte die Jury, bestehend aus Vizerektor Martin Polaschek, den StudiendekanInnen der sechs Fakultäten und zwei VertreterInnen der ÖH, die folgenden drei PreisträgerInnen aus, die mit jeweils 1.000 Euro prämiert wurden:

Mag.phil. Mag. rer.nat. Gabriel Hofer-Ranz: Die Verzeitlichung des Zeitlosen. Eine Untersuchung des didaktischen Potentials der Einbindung von Elementen aus der Geschichte der Mathematik in den Mathematikunterricht
Mag.phil. Florian Knopper: Geschichtsunterricht in der Einwanderungsgesellschaft. Eine empirische Analyse unter Jugendlichen in Graz
Mag.phil. Greta Korper, BA: Reading in the Constructivist Classroom: An Empirical Study on Strategies Facilitating Reading Comprehension and Retention

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